Wie als wennse fliechst…
Sex ist die schönste Nebensache der Welt, sagt man. Heißt man Tiger Woods, ist es vielleicht sogar die schönste Hauptsache der Welt. So oder so – ob Sex “nur” Hobby oder gar Lebensmittelpunkt ist, ohne geht es nicht.
Der Geschlechtstrieb ist tief in jedem Lebewesen verankert und gehört neben dem Drang zu Überleben zu den beiden elementaren Voraussetzungen für die Existenz einer Spezies oder des Lebens allgemein. Überleben und Fortpflanzung sind also biologisch gesehen der Hauptantrieb unseres Seins, auch wenn der Mensch sich dank seiner Fähigkeit zur Philosophie gern den Kopf über einen tieferen Sinn des Lebens zerbricht.
Sex macht großen Spaß und ist, ganz egal, was uns Religionen einzureden versuchen, keine Sünde, sondern ganz im Gegenteil sogar wichtig für unser Immunsystem und somit für unsere Gesundheit. Er entspannt, baut Stress ab, verbrennt Kalorien, ist Training für den Kreislauf und versorgt den Körper mit einem Hormon-Cocktail, der glücklich macht und zahlreiche weitere positive Auswirkungen auf den gesamten Organismus hat. Den hat natürlich “unechter” Sex am Telefon mit Callgirls in Berlin eher weniger.
Mit einem neuen Partner ist der Akt immer etwas Spannendes, Aufregendes, Interessantes, kennt man sich dann aber länger, schwindet langsam das Geheimnisvolle, die Magie und die Sexualität wird zur Routine. Um wieder frischen Wind ins Bett zu bringen, greifen Paare daher zu etlichen Strategien, die für neue Anreize sorgen. Beliebt sind hierfür beispielsweise Rollenspiele, Sex-Toys, Reizwäsche und Sex an ungewöhnlichen Orten. Als etwas ganz Besonderes gilt der Eintritt in den sogenannten “Mile High Club”, dabei handelt es sich nicht um irgendein exklusives Etablissement, wenngleich das Beitritts-Ritual zu diesem virtuellen Club doch auf seine ganz eigene Art exklusiv ist. Als Mitglied des Mile High Club darf sich nämlich bezeichnen, wer ES schon einmal in einem Flugzeug während des Fluges getan hat. Die Vorstellung, beim Ficken Berlin von oben zu sehen, das römische Kollosseum oder den Pariser Eiffelturm beim Höhepunkt im Blick zu haben, ist durchaus reizvoll.
Zweifelsohne gestaltet sich das Téte-á-téte im eigenen Privatjet mit King-Size Bett deutlich bequemer als im engen Waschraum eines Business-Fliegers, hier sorgt allerdings das Risiko, erwischt zu werden für einen anderen Adrenalin-Kick. Und, mal ganz ehrlich, wer kann sich schon einen eigenen Jet chartern oder gar kaufen? Da liegt es doch näher, sich einmal spontan mit seinem Lebensabschnittspartner auf dem Flug nach Mallorca zum Örtchen zu begeben und einen Quickie der abgehobenen Art zu vollziehen.